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Die Glücksformel

Es gibt so wirklich -

die Formel für´s Glück!

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             Glück kann wachsen - Die Kunst der Gelassenheit und Leichtigkeit.

Die Glücksformel ist eine bewährte Methode, die Dir hilft, innere Ruhe und emotionale Tiefe zu finden. Wir bieten Dir einen klaren, erlernbaren Weg zur dauerhaften Gelassenheit und Erfüllung. Entdecke, wie Du mit unserer einzigartigen Formel die Balance zwischen Deinen äußeren Anforderungen und inneren Stärke findest, um Dein Leben mit Sinn und tiefer Zufriedenheit zu bereichern. Eine elegante, fundierte Methode für Dein nachhaltiges Glück.


​     Eine umfassende Erläuterung der Formel für Glück und Zufriedenheit
 

Einführung: Die Suche nach dem Glück

 

Diese mathematische Formel mag auf den ersten Blick überraschend erscheinen, doch sie enthält eine tiefgreifende Weisheit über die Natur des menschlichen Glücks. Ja, es gibt sie wirklich, die Formel für Glück und Zufriedenheit - nicht als abstrakte mathematische Gleichung, sondern als praktische Anleitung für ein erfülltes Leben.

Jeder Mensch strebt nach Glück und Zufriedenheit. Das ist ganz natürlich und universell menschlich. Doch die Art, wie wir dieses Glück suchen, führt uns oft in die Irre. Da die meisten Menschen chronisch unzufrieden sind mit dem, was gerade in ihrem Leben passiert, sind sie ständig auf der Suche nach diesem permanenten Glück, weil es ihnen zu fehlen scheint.

Diese Suche wird zu einem erschöpfenden Kreislauf: Sie suchen es, manchmal auch verzweifelt, überall in jedem Moment ihres Lebens. Da wird so einiges erdacht, probiert, getestet und auf die Probe gestellt. Das strengt uns sehr an und kostet uns meistens sehr viel Energie, denn das Ergebnis ist nach einiger Zeit immer dasselbe - in jedem Fall ist es alles andere, nur kein dauerhaftes Glück.

 

Das Problem der Erwartungen

 

Der erste Stolperstein auf unserem Weg zum Glück sind unsere Erwartungen. Sehr oft haben wir Erwartungen an gewisse Menschen und Situationen. Das ist uns nicht immer bewusst, aber es geschieht automatisch und ständig. Wir übertragen unsere Erwartungen an jemanden oder an etwas und machen uns damit, eigentlich ungewollt, abhängig.

Diese unbewusste Abhängigkeit wird erst sichtbar, wenn unsere Erwartungen nicht erfüllt werden. Woran merken wir das? Wir merken das daran, dass es uns etwas ausmacht, wenn der oder die andere unsere Erwartung nicht erfüllt und wir enttäuscht sind, dass wir nicht unser Bedürfnis gestillt bekommen. Das Ergebnis ist vorhersagbar: Wir sind traurig, fühlen in dem Moment kein Glück und keine Zufriedenheit. Das geht soweit, dass wir uns manchmal sogar Sorgen machen und Angst haben.

Erwartungen sind wie unsichtbare Fesseln, die uns an eine bestimmte Vorstellung davon binden, wie die Realität sein sollte. Sie entstehen aus unserem Ego-Verstand, der ständig versucht, die Zukunft zu kontrollieren und vorherzusagen. Doch das Leben folgt seiner eigenen Intelligenz und seinem eigenen Rhythmus, der selten mit unseren mentalen Projektionen übereinstimmt.

 

Der Widerstand gegen das Was-ist

 

Das führt uns zum zweiten großen Hindernis: dem Widerstand. Wenn unsere Erwartungen nicht erfüllt werden, sind wir mit dem, was sich gerade im Augenblick zeigt, nicht einverstanden. Wir sind im Widerstand - im Widerstand mit dem, was gerade da ist.

Dieser Widerstand manifestiert sich auf verschiedene Weise: Wir versuchen krampfhaft, am augenblicklichen So-Sein etwas zu verändern und versuchen, an der Stelle etwas anders haben zu wollen, wo es gar nichts zu verändern gibt. Oftmals sind wir sogar dabei in einem Widerstand, den wir als solchen gar nicht wahrnehmen und übergehen. In unserem Leben laufen zu oft Automatismen ab. Unsere Reaktionen und unser manchmal unbewusstes Verhalten sind zur Normalität und Gewohnheit geworden.

Der Widerstand ist wie ein Schwimmen gegen den Strom des Lebens. Er kostet enorme Energie und führt zu Erschöpfung, Frustration und Leiden. Dabei übersehen wir eine fundamentale Wahrheit: Das Leben ist nicht unser Feind, sondern unser Lehrer. Jeder Moment, auch der schwierige, trägt ein Geschenk in sich - wenn wir bereit sind, es zu empfangen.

 

Die Illusion der Zukunft

 

Dennoch verfolgen wir hoch gesteckte Ziele, um diese in der Zukunft zu erreichen. Es soll uns ja schließlich immer besser gehen als jetzt. Wir sagen uns hoffnungsvoll: "Wenn ich das Ziel erreicht habe, dann bin ich glücklich." Und so gaukeln wir uns selbst ständig etwas vor. Wenn dann, weg-von, hin-zu - ein endloser Kreislauf der Unzufriedenheit.

Diese Denkweise basiert auf einem fundamentalen Missverständnis über die Natur des Glücks. Wir behandeln Glück wie ein Objekt, das wir in der Zukunft finden oder erreichen können. Doch Glück ist kein Ziel, sondern ein Zustand des Seins, der nur im gegenwärtigen Moment erfahren werden kann.

Wir werden immer gewisse Ziele erreichen und weiterhin erreichen. Doch hat die gesteckte Zielerreichung uns jemals dauerhaft Glück beschert? Die Antwort ist nein. Warum nein? Weil wir nie ankommen können. Nach dem Ziel ist vor dem Ziel. Nach dem Wunsch ist vor dem Wunsch. Es scheint, dass wir davon ausgehen und hoffen, dass die Zukunft immer besser sein muss, als es jetzt gerade in diesem Augenblick ist, ganz nach dem Motto: "Auf der anderen Seite des Flusses ist das Gras grüner."

 

Die Neubewertung von Zielen

 

Ziele zu haben ist richtig und wichtig, keine Frage. Sie geben unserem Leben Richtung und Sinn. Die Frage ist nur, wie sehr wir uns mit ihnen identifizieren und an ihnen anhaften. Wir sollten und können unser Glück nicht von ihnen abhängig machen. Oft genug machen wir genau das.

Der Unterschied liegt in der Haltung: Können wir Ziele verfolgen, ohne unser Wohlbefinden davon abhängig zu machen? Können wir uns für etwas einsetzen, ohne verzweifelt daran zu klammern?

Können wir den Weg genießen, ohne besessen vom Ziel zu sein? Oder ist unser eigentliche Intention nur bestimmte Erfahrungen auf dem Weg zum machen?

Diese Fragen führen uns zum Herzen der Glücksformel.

 

Die Kraft des gegenwärtigen Augenblicks

 

Es war nie möglich und es wird nie möglich sein, dauerhaftes Glück in der Zukunft zu finden, wenn wir nicht gewisse Dinge in unserem Da-sein beherzigen. Wir sollten endlich mit dem krampfhaften Suchen an falscher Stelle aufhören, weil es nichts bringt, außer nach einiger Zeit immer wieder den eigenen Verdruss.

Eine Frage an der Stelle sei erlaubt: "Was, um Himmels Willen, ist so verkehrt am gegenwärtigen Augenblick?" Diese Frage trifft den Kern unseres Dilemmas. Macht es nicht wirklich Sinn, dass ich mich genau da einlasse, wo ich gerade bin? Hat es nicht irgendwie auch einen Sinn, dass ich gerade jetzt da bin, wo ich bin?

Auch wenn sich die Antwort mir gerade nicht gleich erschließt, so kann es vielleicht doch oder gerade dann Sinn machen, wenn ich mich dem Augenblick ganz hingebe und ganz präsent da bin. Fakt ist nur der gegenwärtige Augenblick. Alles andere - Vergangenheit und Zukunft - existiert nur in unseren Gedanken.

 

Die Praxis des einfachen Da-seins

Einfach Da-sein, mit unserer 100-prozentigen Lebendigkeit, 100-prozentigen Wachsamkeit und 100-prozentigen Präsenz, im gegenwärtigen Augenblick, ohne zu werten, was sich darin gerade zeigt.

 

Im einfachen Da-sein akzeptiere ich den Moment und seinen Inhalt, an Ort, Zeit und Umstände gebunden, interagierend, wechselwirkend. Ich interagiere mit dem, was gerade ist. Offen und empfangend sind wir in der selbstbezogenen Ruhe gegenwärtig. Von Moment zu Moment, von Augenblick zu Augenblick. Das ist schon alles.

 

Diese Einfachheit ist revolutionär in einer Welt, die uns ständig einredet, dass wir mehr tun, mehr haben, mehr werden müssen. Das einfache Da-sein erfordert keine besonderen Fähigkeiten, keine Ausbildung, keine Vorbereitung. Es ist unser natürlicher Zustand, zu dem wir jederzeit zurückkehren können.

 

Die Illusion der emotionalen Abhängigkeit

 

Grundsätzlich meinen wir frei zu sein. Aber wie und so oft machen wir unsere Freiheit von jemandem oder etwas abhängig, vor allem dann, wenn jemand einen Einfluss durch sein Verhalten auf uns hat, worauf wir emotional reagieren. Oftmals geht es uns dabei nicht gut, weil jemand vielleicht einen Einfluss auf unser Wohlbefinden hat.

Wenn wir emotional reagieren, heißt das, dass wir in diesem Augenblick nicht mit uns selbst verbunden sind. Es fehlt uns der Selbst-Bezug. Deshalb reagieren wir unkontrolliert in Abhängigkeit, ausgelöst durch das Verhalten eines anderen Menschen in unsere Richtung. Wollen wir das wirklich? Die Antwort ist wieder klar: Nein.

Diese emotionale Abhängigkeit ist eine der größten Quellen des Leidens. Sie macht uns zu Marionetten der Umstände und raubt uns unsere innere Freiheit. Wahre Freiheit bedeutet, dass unser Wohlbefinden nicht von äußeren Faktoren abhängt, sondern aus unserer eigenen Mitte entspringt.

 

Die vier Säulen der Glücksformel

Nun kommen wir zum Herzstück der Glücksformel. Meine Akzeptanz, meine 100-prozentige Selbstverantwortung, meine gegenwärtige Präsenz und Dankbarkeit (für das, was ist), sowie dass ich keine Erwartungen habe, sind die Gründe dafür, dass ich Freude und Glück, Ruhe und Zufriedenheit erfahre, indem ich mich ganz auf das einlasse, was in meinem Leben geschieht.

 

Wenn ich mich einlasse, aus dem Widerstand gehe, bin ich da, wo und wie ich bin, ohne an die Vergangenheit noch an die Zukunft zu denken. Nicht mehr und nicht weniger. Wenn ich in der Haltung dieser vier Faktoren bin, ist das Glück sofort da, weil eigentlich alles schon da ist. Es muss sich nicht entwickeln. Es ist alles bereits entwickelt. Es ist immer eine Frage des Bewusstseins und der Wahrnehmung. Unser Bewusstsein sorgt dafür, dass wir uns erinnern.

 

Die Entschlüsselung der Formel:

 

Lassen Sie uns nun die Glücksformel Schritt für Schritt entschlüsseln:

 

G = Glück Das Glück, das wir alle suchen, ist nicht ein flüchtiges Gefühl der Euphorie, sondern ein tiefer Zustand der Zufriedenheit, des Friedens und der Lebendigkeit. Es ist ein Zustand, in dem wir uns vollständig lebendig und verbunden fühlen.

 

A = Akzeptanz Akzeptanz steht im Zähler der Formel, was bedeutet, dass sie eine der wichtigsten Komponenten ist. Akzeptanz bedeutet nicht Resignation oder passive Hinnahme. Es bedeutet, die Realität des gegenwärtigen Moments vollständig anzuerkennen, ohne sie sofort verändern zu wollen. Es ist das Ja zum Leben, wie es sich gerade zeigt.

Akzeptanz ist die Grundlage aller Transformation. Nur was wir vollständig akzeptieren, können wir auch wirklich verändern. Widerstand hingegen hält uns in der Vergangenheit oder Zukunft gefangen und verhindert, dass wir die Kraft des gegenwärtigen Moments nutzen können.

 

P = Präsenz Präsenz steht im Nenner, was mathematisch bedeutet, dass sie das Glück verstärkt, je größer sie wird. Präsenz ist die Qualität der vollständigen Anwesenheit im Hier und Jetzt. Es ist der Zustand, in dem wir nicht von Gedanken über Vergangenheit oder Zukunft abgelenkt sind, sondern vollständig im gegenwärtigen Moment verankert sind.

Präsenz ist nicht etwas, was wir erreichen müssen - es ist unser natürlicher Zustand. Wir müssen nur aufhören, uns davon abzulenken. In der Präsenz erkennen wir, dass der gegenwärtige Moment alles enthält, was wir brauchen.

 

SV = Selbstverantwortung (100%) Selbstverantwortung bedeutet, die vollständige Verantwortung für unsere Erfahrungen, Reaktionen und unser Wohlbefinden zu übernehmen. Es bedeutet zu erkennen, dass wir nicht Opfer der Umstände sind, sondern bewusste Schöpfer unserer Erfahrung.

100-prozentige Selbstverantwortung ist radikal. Sie bedeutet, dass wir aufhören, andere Menschen, Umstände oder die Vergangenheit für unser Unglück verantwortlich zu machen. Sie bedeutet zu erkennen, dass wir in jedem Moment die Wahl haben, wie wir auf das Leben reagieren.

 

D = Dankbarkeit Dankbarkeit ist eine der mächtigsten Kräfte für die Transformation unseres Bewusstseins. Sie öffnet unser Herz und lässt uns die Fülle erkennen, die bereits in unserem Leben vorhanden ist. Dankbarkeit ist nicht nur ein Gefühl, sondern eine Lebenshaltung.

Wahre Dankbarkeit entsteht nicht aus dem Vergleich mit anderen oder aus der Erleichterung, dass es uns besser geht als anderen. Sie entspringt der Erkenntnis, dass das Leben selbst ein Geschenk ist, unabhängig von den Umständen.

 

E = Erwartungen Erwartungen werden von der Formel abgezogen, weil sie das Glück reduzieren. Erwartungen sind mentale Projektionen darüber, wie die Zukunft sein sollte. Sie entstehen aus dem Ego-Verstand und halten uns davon ab, die Realität so zu sehen, wie sie ist.

Das bedeutet nicht, dass wir keine Wünsche oder Visionen haben sollten. Der Unterschied liegt in der Anhaftung. Wir können Wünsche haben, ohne unser Wohlbefinden davon abhängig zu machen, ob sie erfüllt werden oder nicht.

 

Die Mathematik des Glücks verstehen

Die Formel zeigt uns mehrere wichtige Prinzipien:

 

1. Die Multiplikation der Faktoren Da Akzeptanz/Präsenz mit Selbstverantwortung und Dankbarkeit multipliziert wird, bedeutet das, dass alle Faktoren vorhanden sein müssen. Wenn einer der Faktoren null ist, wird das gesamte Ergebnis null. Das erklärt, warum wir nicht dauerhaft glücklich sind, wenn wir nur an einem Aspekt arbeiten.

 

2. Die Verstärkung durch Präsenz Da Präsenz im Nenner steht, verstärkt sie das Glück exponentiell. Je präsenter wir sind, desto größer wird unser Glück. Das erklärt, warum Meditation und Achtsamkeitspraktiken so kraftvoll sind.

 

3. Die Subtraktion der Erwartungen Erwartungen werden abgezogen, was bedeutet, dass sie das Glück direkt reduzieren. Je mehr Erwartungen wir haben, desto weniger glücklich sind wir, selbst wenn alle anderen Faktoren hoch sind.

 

4. Der 100%-Faktor Die 100% in der Formel symbolisieren die Vollständigkeit und Ganzheit, die möglich ist, wenn wir alle Faktoren vollständig leben.

 

 

Die praktische Anwendung der Formel

Glück, Ruhe, und Zufriedenheit werden erfahren, wenn alle Aspekte zugleich und im besten Falle zu 100% vorhanden sind. Das mag zunächst unmöglich erscheinen, aber es ist wichtig zu verstehen, dass dies ein Prozess ist, keine Perfektion.

 

Akzeptanz kultivieren: Beginnen Sie damit, kleine Unannehmlichkeiten zu akzeptieren. Wenn Sie im Stau stehen, anstatt sich zu ärgern, können Sie sich fragen: "Was ist so schlimm an diesem Moment?" Oft werden Sie feststellen, dass der Moment selbst neutral ist - es ist nur unser Widerstand, der das Leiden verursacht.

 

Präsenz entwickeln: Präsenz kann durch einfache Praktiken entwickelt werden: bewusstes Atmen, Körpergewahrsein, achtsames Essen oder Gehen. Jede Aktivität kann zu einer Gelegenheit werden, Präsenz zu kultivieren.

 

Selbstverantwortung übernehmen: Beginnen Sie damit, Ihre Reaktionen zu beobachten, ohne sie zu verurteilen. Fragen Sie sich: "Wie trage ich zu dieser Situation bei?" oder "Wie kann ich anders reagieren?" Das ist nicht Selbstvorwurf, sondern Selbstermächtigung.

 

Dankbarkeit praktizieren: Dankbarkeit kann durch einfache tägliche Praktiken kultiviert werden. Beginnen Sie jeden Tag damit, drei Dinge zu benennen, für die Sie dankbar sind. Aber gehen Sie tiefer - seien Sie dankbar für Ihre Fähigkeit zu sehen, zu atmen, zu fühlen.

 

Erwartungen loslassen: Das Loslassen von Erwartungen ist vielleicht der schwierigste Aspekt. Beginnen Sie damit, Ihre Erwartungen bewusst wahrzunehmen. Wenn Sie bemerken, dass Sie eine Erwartung haben, können Sie sich fragen: "Bin ich bereit, diese Erwartung loszulassen und zu sehen, was wirklich geschieht?"

 

Die Transformation des Bewusstseins

Die Glücksformel ist mehr als nur eine praktische Anleitung - sie ist ein Weg der Bewusstseinsentwicklung. Wenn wir beginnen, nach diesen Prinzipien zu leben, verändert sich nicht nur unser Glücksgefühl, sondern unser gesamtes Verhältnis zum Leben.

Wir erkennen, dass Glück nicht etwas ist, was wir erreichen müssen, sondern etwas, was wir sind. Wir verstehen, dass die Umstände unseres Lebens weniger wichtig sind als unsere Beziehung zu diesen Umständen. Wir entdecken, dass wahre Freiheit nicht darin liegt, zu bekommen, was wir wollen, sondern darin, zu wollen, was ist.

 

Die Wissenschaft hinter der Formel

 

Moderne Forschung in Psychologie und Neurowissenschaft bestätigt viele Aspekte dieser Glücksformel. Studien zeigen, dass Menschen, die Dankbarkeit praktizieren, messbar glücklicher sind. Achtsamkeitsmeditation, die Präsenz kultiviert, verändert nachweislich die Gehirnstruktur in Bereichen, die mit Wohlbefinden verbunden sind.

 

Die Forschung zur "Locus of Control" zeigt, dass Menschen, die glauben, Kontrolle über ihr Leben zu haben (Selbstverantwortung), glücklicher und erfolgreicher sind. Studien über Erwartungen zeigen, dass unrealistische Erwartungen zu Enttäuschung und Depression führen können.

 

Die spirituelle Dimension

Auf einer tieferen Ebene weist die Glücksformel auf eine spirituelle Wahrheit hin: Glück ist unser natürlicher Zustand. Es ist nicht etwas, was wir von außen hinzufügen müssen, sondern etwas, was sich offenbart, wenn wir aufhören, es zu blockieren.

Die Formel zeigt uns, dass Glück nicht von äußeren Umständen abhängt, sondern von unserer inneren Haltung. Das ist eine revolutionäre Erkenntnis in einer Welt, die uns ständig einredet, dass wir mehr brauchen, um glücklich zu sein.

 

Die Herausforderungen der Praxis

 

Es ist wichtig zu erkennen, dass die Anwendung dieser Formel nicht immer einfach ist. Unser Verstand ist darauf programmiert, Probleme zu finden und zu lösen. Er widersteht oft der Einfachheit dieser Prinzipien.

Erwarten Sie nicht, dass Sie diese Formel perfekt anwenden können. Das wäre selbst eine Erwartung, die Ihr Glück reduzieren würde. Stattdessen können Sie sie als Kompass verwenden, der Sie immer wieder in die richtige Richtung weist.

 

Die Auswirkungen auf Beziehungen

Wenn wir beginnen, nach der Glücksformel zu leben, verändert sich auch die Qualität unserer Beziehungen. Wir hören auf, von anderen zu erwarten, dass sie uns glücklich machen. Wir übernehmen die Verantwortung für unser eigenes Wohlbefinden und können dadurch authentischer und liebevoller in Beziehung treten.

Akzeptanz bedeutet, andere Menschen so zu sehen, wie sie sind, nicht wie wir sie gerne hätten. Präsenz ermöglicht es uns, wirklich zuzuhören und da zu sein. Selbstverantwortung befreit uns von der Opferrolle und ermöglicht es uns, konstruktiv zu kommunizieren. Dankbarkeit öffnet unser Herz für die Geschenke, die andere Menschen in unser Leben bringen.

 

Die gesellschaftlichen Implikationen

Wenn mehr Menschen nach der Glücksformel leben würden, hätte das tiefgreifende Auswirkungen auf unsere Gesellschaft. Eine Gesellschaft von Menschen, die Selbstverantwortung übernehmen, wäre weniger von Schuldzuweisungen und Opfermentalität geprägt.

Menschen, die im gegenwärtigen Moment präsent sind, wären weniger von Angst vor der Zukunft oder Bedauern über die Vergangenheit getrieben. Eine Gesellschaft der Dankbarkeit wäre weniger von Gier und Neid geprägt. Menschen ohne unrealistische Erwartungen wären weniger enttäuscht und frustriert.

 

 

Die Paradoxien des Glücks

 

Die Glücksformel offenbart auch einige Paradoxien des Glücks:

  • Je mehr wir Glück direkt verfolgen, desto mehr entgleitet es uns

  • Je mehr wir den gegenwärtigen Moment akzeptieren, desto mehr Kraft haben wir, ihn zu verändern

  • Je weniger wir von anderen erwarten, desto mehr können sie uns geben

  • Je mehr Verantwortung wir übernehmen, desto freier werden wir

 

Diese Paradoxien zeigen, dass Glück nicht durch logisches Denken erreicht werden kann, sondern durch eine Transformation unseres Seins.

Die Integration in den Alltag

Die wahre Kraft der Glücksformel liegt in ihrer praktischen Anwendung im täglichen Leben. Sie ist nicht nur eine philosophische Idee, sondern ein lebendiger Weg, jeden Moment zu erfahren.

Beginnen Sie klein: Wählen Sie einen Aspekt der Formel und konzentrieren Sie sich eine Woche lang darauf. Beobachten Sie, wie sich Ihr Erleben verändert. Dann fügen Sie nach und nach die anderen Aspekte hinzu.

 

Denken Sie daran: Es geht nicht darum, perfekt zu werden, sondern bewusster zu leben. Jeder Moment bietet eine neue Gelegenheit, die Prinzipien der Glücksformel anzuwenden.


Die Einfachheit der Wahrheit

 

Die Glücksformel mag komplex erscheinen, aber ihre Essenz ist einfach: Glück ist unser natürlicher Zustand, der sich offenbart, wenn wir aufhören, ihn zu blockieren. Die Formel zeigt uns nicht, wie wir Glück erschaffen, sondern wie wir die Hindernisse entfernen, die uns davon trennen.

In einer Welt, die uns ständig komplizierte Lösungen für einfache Probleme verkauft, ist die Glücksformel erfrischend direkt. Sie sagt uns: Du musst nichts werden, was du nicht schon bist. Du musst nichts erreichen, was du nicht schon hast. Du musst nur aufhören, dich selbst daran zu hindern, das zu erfahren, was bereits da ist.

 

Die Formel für Glück ist mehr als eine mathematische Gleichung - sie ist eine Landkarte für die Rückkehr zu unserem wahren Selbst, zu unserem natürlichen Zustand des Glücks und der Zufriedenheit. Sie erinnert uns daran, dass das, was wir suchen, bereits in uns ist und darauf wartet, entdeckt zu werden.

Das ist die wahre Magie der Glücksformel:

Sie zeigt uns, dass Glück nicht das Ziel der Reise ist, sondern die Art, wie wir reisen. Es ist nicht etwas, was wir am Ende finden, sondern etwas, was wir in jedem Schritt erfahren können. Die Formel für Glück gibt es wirklich - und sie ist einfacher und zugänglicher, als wir je gedacht haben.

Herzlicht

 André Rehfisch

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